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Die Digitalisierung verändert zunehmend unseren Alltag – von Behördengängen bis hin zu digitalen Services. In diesem Zusammenhang rücken der elektronische Personalausweis (ePA) und die BayernID immer stärker in den Fokus. Im Vortrag erfahren Sie, welche Vorteile der elektronische Personalausweis bietet und wie die BayernID funktioniert. Sie erfahren, wie Sie mit dem ePA bequem von zu Hause aus Anträge stellen und sich online ausweisen können. Der Referent zeigt Ihnen wie Sie Schritt für Aschritt vorgehen müssen, um den ePA oder die BayernID nutzen zu können. Sie hören außerdem, wie Ihre digitale Identität geschützt wird und welche Sicherheitsmechanismen zum Schutz Ihrer Daten greifen.
Neue Versorgungsempfehlungen für Milchkühe – was ändert sich in der Futterbewertung und Rationsberechnung?
Nach mehr als 20 Jahren hat die Gesellschaft für Ernährungsphysiologie (GfE) ihre Empfehlungen zur Energie- und Nährstoffversorgung von Milchkühen grundlegend überarbeitet. Die neuen Grundlagen verändern künftig die Bewertung von Energie- und Eiweißgehalten im Futter und wirken sich damit auch auf die Rationsberechnung in der Praxis aus.
Bereits bei den Gras- und Maissilagen ab Herbst 2025 werden die neuen Kennzahlen in den Futterlaboren bestimmt und parallel zu den bisherigen Werten ausgewiesen. Dadurch können Betriebe und Berater die Ergebnisse direkt vergleichen und sich schrittweise auf das neue Bewertungssystem vorbereiten, das ab 2026 in der Beratung und Fütterung schrittweise eingeführt werden soll.
Die bisher verwendete Nettoenergie Laktation (NEL) wird künftig durch die Umsetzbare Energie für Wiederkäuer (ME nach GfE 2023) ersetzt. Diese neue Berechnungsgrundlage berücksichtigt neben den Nährstoffgehalten auch die Verdaulichkeit der organischen Masse (OMD) und das Futteraufnahmeniveau (FAN) der Tiere.
Auch bei der Eiweißbewertung gibt es entscheidende Änderungen: Das bekannte nXP-System (Dünndarmverfügbares Protein) wird durch das neue sidP-System ersetzt, das beschreibt, wie viel Protein im Dünndarm verdaulich ist. Ergänzt wird es durch die Ruminale mikrobielle Differenz (RMD), die Rückschlüsse auf die Effizienz der Stickstoffnutzung im Pansen ermöglicht.
Welche Neuerungen sich daraus für die Fütterung in Milchviehbetrieben ergeben, wie die aktuellen Futteranalysen 2025 bereits bewertet werden und welche Anpassungen in der Praxis notwendig sind, erläutert Dr. Hubert Schuster von der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL Grub) beim Grünen Montagabend.